Aufzeichnen, Identitäten ermitteln und veröffentlichen!

Du wirst ständig von Callcentern angerufen und freundliche Mitarbeiter erzählen dir vom Hauptgewinn? - Hier findest du Ratschläge, Diskussionen zu unseriösen Nummern und verschiedenen Abzock-Maschen
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Anonymos
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Joined: Mon 16. Apr 2012, 16:16

Aufzeichnen, Identitäten ermitteln und veröffentlichen!

Post by Anonymos » Mon 16. Apr 2012, 16:55

Hallo.

Man sollte mal zurückschlagen. "Angst und Schrecken verbreiten".
Wenn die Anrufer befürchten müssen bei jedem Gespräch evtl. aufgezeichnet zu werden dürfte das schon etwas bringen.

Ich las bei Tellows (die verlinken nach hier) z.B. dass "Vladimir" zwei Anrufe aus Frankfurt aufgezeichnet habe.
Aber was bringt das, wenn so etwas ungenutzt auf Band/Speicher bleibt.
So etwas sollte veröffentlicht werden.
Entweder hier als Dateianhang (max. Größe? mp3 erlaubt?), oder als "Video" bei Youtube oder auf http://soundcloud.com/ .

Desweiteren stört mich dass nirgends die Identitäten der "Unternehmen" zu finden sind.
Da muss man doch irgendwo recherchieren können.
Eine "Human Flesh Search Engine" mobilisieren können.
Diese chinesische Erfindung hat das Ziel gemeinsam die Identität von Personen (oder hier "Unternehmen") zu ermitteln, und sie danach einem Shitwar auszusetzen. Dabei bleibt die Ermittlung nicht auf die Recherche im Internet beschränkt.
Hat man Anhgaltspunkte für einen Ort, ermitteln die Nutzer aus der Region auch außerhalb des Internet.

Dann könnte man weitere Schritte und Strafaktionen ausarbeiten.
Wenn man z.B. weiß wo die Arbeiten (wo ist das Callcenter), könnte man z.B. miese Einträge bei Google Maps, Klicktel und anderen Adresslisten mit Bewertungs und Kommentierungsfunktion hinterlassen. Wenn man sie hat inkl. Der Namen und Fotos, Adressen usw. der Mitarbeiter.

Da das aber wohl ausschließlich Abzocker sind (denen ihr Ruf egal sein kann), befürchte ist, dass denen das schon egal wäre.
Denn wer sucht schon nach einem "Unternehmen" dass eh nur anonym und ungefragt agiert.
Weitere Möglichkeiten wären z.B. ein Flashmob vor der Adresse. Alle rufen laut und anprangernd was die da machen.
Und wenn sich das irgendwie machen lässt, versucht man einzelne "Mitarbeiter" zu identifizieren.
Das ist absolut legal, und es kann hier wohl keiner den Zeigefinger erheben, und behaupten das wären nur kleine "unschuldige" Angestellte. Die wissen ALLE was Sie da machen.

Diese Daten gibt man dann an die Behörden, aber kann sie auch selbst für Aktionen nutzen.
Unzensiertes Veröffentlichen z.B..
Solche Flashmobs kann man auch vor privaten Wohnadressen machen. Dann rufen auch alle laut den Namen.
Dazu kann man laut so ein Telefonat abspielen. Danach sind die bei den Nachbarn unten durch. Und um sicher zu gehen wirft man allen Nachbarn einen Ausdruck mit der Abschrift und Link zur Aufzeichnung ein.
Und man kann mit Kreide (soll ja keine Sachbeschädigung sein) den Namen, das Vergehen, einen Kurzlink zur Aufnahme und einen Pfeil zur Wohnadresse auf den Bürgersteig bzw. die Straße schreiben.
Natürlich wird die ganze Aktion gefilmt und danach bei YouTube hochgeladen (wäre ja "Verschwendung" das nicht zu machen).


Diese Mittel sind moralisch absolut legitim und keinesfalls "verwerflich".
Ich habe den Eindruck dass Mancher solche Personen als "Opfer" ansieht.
Dass diese Menschen von denen sogar noch über Arbeitslose gestellt werden, weil sie sich ja freiwillig solchen asozialen und üblen Arbeitsbedingungen aussetzen ("ihr Kreuz tragen", Leidensglorifizierung und "nicht dem Steuerzahler auf der Tasche liegen").

Es muss dafür gesorgt werden, dass diese "armen kleinen Opfer" Stress mit der Justiz und wenn nötig eine "Korrektur" ihres Ansehens erhalten. Früher gab es ja wenigstens noch Rottenneighbor.com .
Wie soll sich solches asoziales Gesockse denn ohne schief von seiner Umgebung angesehen zu werden sonst resozialisieren?

Charsy
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Joined: Sat 26. May 2012, 09:34

Re: Aufzeichnen, Identitäten ermitteln und veröffentlichen!

Post by Charsy » Sat 26. May 2012, 10:11

Anonymos wrote:...Wenn man z.B. weiß wo die Arbeiten (wo ist das Callcenter), könnte man z.B. miese Einträge bei Google Maps, Klicktel und anderen Adresslisten mit Bewertungs und Kommentierungsfunktion hinterlassen. Wenn man sie hat inkl. Der Namen und Fotos, Adressen usw. der Mitarbeiter. ...

Das Unternehmen öffentlich zu schädigen ist eine Sache. Hier bewegst du dich aber auf sehr sehr dünnem Eis. Die privaten Daten der Mitarbeiter öffentlich zu machen ist rechtlich sowas von verboten (Thema Datenschutz)!
Zum Einen begibst du dich damit quasi auf eine Stufe mit den Unternehmen selbst. Zum Anderen flattert dir dann schnell eine Anzeige ins Haus, wegen Missachtung des Datenschutzes.
Stell dir vor, jemandem passt nicht was du tust und stellt deine gesammelten Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, etc.) ins Internet, mit entsprechenden Kommentaren versehen. Daraufhin wenden sich deine Freunde von dir ab, du verlierst vielleicht sogar deinen Job. Im schlimmsten Fall stellt dich nie wieder jemand bei sich ein. Nun kannst du deine Miete nicht mehr zahlen, verlierst die Wohnung, etc. Wie würde dir das gefallen?
Anonymos wrote:...Diese Daten gibt man dann an die Behörden, aber kann sie auch selbst für Aktionen nutzen. ...

Eine solche Behörde ist da zum Beispiel die Bundesnetzagentur (http://www.bundesnetzagentur.de/). Man kann sich auch an den Verbraucherschutz wenden. Aber selber Aktionen fahren, mit persönlichen Daten anderer Menschen ist rechtlich einfach nicht erlaub (wie oben schon erwähnt).

So, und zum Schluss sei noch gesagt: Die Mitarbeiter solcher Call-Center wissen was sie da tun, da muss ich dir Recht geben. Aber hast du auch mal darüber nach gedacht, dass diese Mitarbeiter vielleicht gar nicht anders können? Das sind Menschen, wie du auch einer bist. Die haben eine Wohnung, evtl. Kinder. Auch diese Menschen müssen Rechnungen zahlen. Vielleicht sind sie vom Arbeitsamt in diesen Job vermittelt wurden, damit sie aus der Statistik raus sind. Leider leben wir in Zeiten, in denen man sich nicht mehr wirklich aussuchen kann, wo man arbeiten möchte.
Rechtlich gesehen, sind es nicht die Mitarbeiter, die belangt werden, sonder IMMER die Firma, in dessen Namen sie agieren.
Angenommen eine Person X (nennen wir sie Herr Meyer) ist in einem solchen Unternehmen angestellt. Dann arbeitet er im Namen der Firma, nicht in seinem eigenen. Wenn du jetzt hin gehst und seinen Namen (sprich seine private Person) öffentlich anprangerst, dann beschädigst du den Ruf seiner natürlichen Person. Laut BGB begehst du damit also eine Straftat, wenn du Flashmobs gegen die Mitarbeiter anführst, etc.

Selbst mit Aktionen gegen den Namen der Firma, bewegst du dich auf dünnem Eis. Denn auch hier darf man den Ruf nicht schädigen.
Wenn du nun also immer noch das Bedürfnis hast, auf eigene Faust etwas gegen solche Firmen zu unternehmen, dann informiere dich am Besten vorher gut über die rechtlichen Grundlagen. Im schlimmste Fall macht Firma XY-Z sonst ungestraft so weiter wie bisher und du zahlst eine Strafe ab, die dir vom Gericht verhängt wurde, oder sitzt vielleicht sogar eine Haftstrafe ab. ;) Somit hättest du dann dein Ziel verfehlt. Oder nicht? ^^

Anonymos
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Joined: Mon 16. Apr 2012, 16:16

Re: Aufzeichnen, Identitäten ermitteln und veröffentlichen!

Post by Anonymos » Sat 26. May 2012, 15:02

Datenschutz gilt nur für Unternehmen und Behörden.
Regimetreue Staatsjuristen könnten höchstens versuchen etwas im Bereich 185 bis 189 zu konstruieren.
Da es aber durch sich selbst (Aufzeichnung) belegte Fakten sind, bliebe nur 201.
Und der dürfte zumindest wanken, weil schon vor dem abheben mit einer Straftat zu rechnen ist.
Und dann darf man sogar ohne Hinweis oder Zustimmung aufzeichnen.
Sogar Polizisten und Juristen raten Stalkingopfern heimliche Aufzeichnungen solcher Telefonate zu machen.


Darauf verlassen sollte man sich allerdings nicht:
Prof. Dr. Torsten Tristan Straub schreibt am 6. Oktober 2001 in der Süddeutschen Zeitung:
"Der deutsche Jurist ist das Produkt einer Ausbildung, die ihn so gesinnungstüchtig macht, dass er jedwedem Regime dienen kann und deshalb auch dessen Wechsel übersteht."


Frank Fasel ehemaliger Richter am LG Stuttgart, Süddeutsche Zeitung, 2. April 2008:
”Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht “kriminell” nennen kann. Ich … habe … ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor ‘meinesgleichen’.


Solange man anonym bleiben kann, sollte man das auch tun.
daran ist nichts "Feige".
Wer Deutschen das vorwirft, hätte auch Juden die sich im Dritten Reich versteckten "Feigheit" vorwerfen "müssen". Und ist es verwerflich wenn ein Chinese im Internet anonym über Beamte schreibt?
Der wird dabei sicher auch auch nicht darauf verzichten Klarnamen usw. zu nennen.

Soll doch jemand dem nicht passt was ich tue meine gesammelten Daten online stellen... Und?
Jetzt weiss der Charsy nichts mehr zu sagen ;-) .
Wenn ich ein Betrüger wie diese wiederwärtigen "Menschen" bin, OK...
Wenn die wegen so etwas ihre Freunde verlieren, dann ist das die Entscheidung von deren Freunden. Sind deren Freunde deren Eigentum, dass sie mir in Rechnung stellen können, wenn Sie sie durch ihr eigenes Verhalten verlieren ;-D ?
Das Gleiche gilt bei Partnern/Ehepartnern. Wenn die sich von denen abwenden (es ist legal denen solche Aufnahmen zukommen zu lassen), ist das deren Entscheidung, die sie aufgrund des Verhaltens ihres Partners getroffen haben.
Und genau so ist es die Entscheidung potentieller Arbeitgeber solche Menschen NICHT einzustellen.
Es gibt Firmen die lassen Bewerber lange Psychotests ausfüllen. Tests die (für solche Kleingeister) rafiniert genug sind, dass darin Kontrollfragen vorkommen die feststellen ob in einer anderen Frage gelogen wurde. Das sind spezielle "Integritätstests".
Da reicht es schon wenn man sich nicht negativ zu einer Frage äußert statt nur ja/nein zu schrieben, um einen Minuspunkt zu erhalten. Z.B. bei einer kumpelhaften Äußerung die suggeriert es würde ja jeder die Steuer bescheissen, und deshalb wäre das ja weniger schlimm.

Ich verliere meinen "Job"? Wieso geht eigentlich die gemeine Masse (sonst schreibe ich sozial beleidigendere Bezeichnungen gegen Menschen die ihre Arbeit nur des Geldes wegen ausüben, und das völlig in Ordnung finden, und sich ihren "Lebenssinn" im Asi-Brutzelurlaub, "Familie", WE-Komasaufen usw. holen) immer davon aus, dass JEDER ein Angestellter ist (erschreckende bzw. traurige Angestelltenmentalität und akzeptanz minderwertiger Arbeit in Deutschland)?
Und wenn ich es wäre (oder je gewesen wäre), dann wäre mir der Arbeitsplatz sicher nicht so wichtig dass ich dafür Ãœberzeugungen aufgebe. Was für Stiefel*hust* und *hust*kriecher müssen das sein die z.B. auf politische Äußerungen verzichten, weil sie dem Chef nicht gefallen könnten (wenn er das mitbekommt).
Anmerkung: Nein, ich beziehe kein Hartz4 oder eine Hilfe, und habe dies auch nie getan. Wer damit ankommen will, der sollte mal darüber nachdenken ob er selbst nicht schon mal ALG oder ähnliches bezog (nichts dagegen, aber das muss erwähnt werden).


Das sind Menschen mit einem Charakter (sieht man ja am Tonfall wenn man denen klarmacht dass man weiß was die wollen) denen ich guten Gewissens die Pest an den Hals wünschen kann.
Die Kinder? Um so besser, wenn die Ärger kriegen, gehen die evtl. ins Heim und haben eine höhere Chance auf ein besseres Leben.
Nein, das sind KEINE Menschen "WIE ICH", ich kann IMMER anders (mich könnte auch kein Arbeitsamt zu etwas zwingen, käme ich in die Situation). Das hingegen ist Gesocks.
Störender als die stinkende Masse im Profil der Schuhe wenn man "wo reintrat".
Ich hätte lieber einen ruhigen unauffälligen Kinderschänder als Nachbarn, als so etwas.
Daher ist es auch moralisch legitim die Nachbarn solcher Menschen das Material zu zeigen.

Keine Arbeitsagentur kann jemand in so eine Stelle vermitteln.
Ich bin zwar ein Gegner des Gefängnissystems (ganz generell), aber wer sich in so eine Stelle vermitteln lässt (und nicht dem Amt meldet was da abgeht, evtl. beweise mitgehen lässt), bei dem hätte ich kein Mitleid (im Gegenteil), wenn die Person selbst als "kleiner Angestellter" zu hohen Existenzvernichtenden Geldstrafen oder Knast auf Bewährung verurteilt wird.
Warum sollten sich diese "Menschen" als "Kleine Befehlsempfänger" rausreden können?!
Sie hatten IMMER die Wahl.

Ach, wenn ein Angestellter einer Firma (z.B. Müllentsorgung, evtl. in Sizilien) im Auftrag des Chefs jemand zusammenschlägt dann kann der dafür nicht belangt werden... Interessant...
Nein, das ist KEIN Unterschied. Den Betrug, Beleidigung, Bedrohung (ich reisse dir deine Hörner aus, und stecke sie dir in den .....) usw. begingen die Angestellten.
Es ist irrelevant in wessen Namen Kriminelle arbeiten.
Sind Terroristen nicht straffähig, wenn sie im Auftrag von AlQuida arbeiten? Oder Mafiosi da ja nur im Auftrag ihres Don arbeiten? Oder Der, der im Dritten Reich den Gashahn aufdrehte, weil man es ihm befahl? Nein, der letzte wäre nicht hingerichtet worden, wenn er den "Job" aufgegeben häte...


Charsy, mal ehrlich, das war/ist für jeden eindeutig falsch.
Angestellte kommen evtl. davon, wenn sie nicht wissen was der Chef so macht (Steuern hinterzieht...), aber das ist in solchen Fällen wie hier absolut ausgeschlossen, da sie ja ganz genau wissen was sie da tun. Der Buchhalter der aber half die Steuer zu bescheissen ist aber dran.
Evtl. noch zusätzlich mit Berufsverbot zum Knast.


Laut welchem "BGB"-Paragraphen?
Das BGB ist für so etwas gar nicht zuständig...
Laut BGB begehst du damit also eine Straftat,

Das disqualifiziert Charsy jetzt aber vollends. Eine Straftat nach BGB ;-D ?
Egal gegen welches BGB-Gesetz man verstößt, es ist NIE eine >Straftat<.
Man kann auch nicht zu Gefängnis oder Geldstrafen (an den Staat oder gemeinnützige Einrichtungen) verurteilt werden. Das ist reines Zivilrecht, und das Geld geht immer an den Kläger.


Es ist immer wieder erstaunlich wie (einfache) Menschen gesetzliche Begebenheiten erfinden, und evtl. sogar auf Gesetzbücher verweisen in denen nichts dergleichen steht.

Die "Natürliche Person" hat diese Straftaten begangen.
===> Bleibt der Auftragskiller straflos, nur weil er absolut ohne eigenen Antrieb jemand umbrachte?
Supi ich werde Auftragskiller, mir kann man ja nichts (habe ja kein eigenes Motiv und arbeite nur im Auftrag eines Chefs).
Oder liegt es daran, ob man Selbstständig ist? Man kann als Auftragskiller auch festangestellt für einen Chef arbeiten.




Selbst mit Aktionen gegen den Namen der Firma, bewegst du dich auf dünnem Eis. Denn auch hier darf man den Ruf nicht schädigen.

Schon mal den Unterschied zwischen Illegal und Illegitim gelernt?
Da Charsy ja Jurist ist, müsste er das im ersten Semester gelernt haben.
Da lernt man, dass etwas das nach dem Gesetz illegal ist, noch lange nicht moralisch illegitm ist.
Damals gab es MicrosoftSucks.com . MS hatte in den USA keine Möglichkeit die Seite zu bekämpfen.
Sie haben dem Macher dann $20.000 (glaube ich mich zu erinnern) für die Webseite geboten (und er ging drauf ein).
Da es in Deutschland anders läuft, ist es absolut legitim Firmenbashing z.B. anonym über eine in den USA (oder bei MediaOn in der Türkei oder Goodnet.com.ua in der Ukraine oder...) gehostete Webseite zu betreiben.
Genau so legitim (und vom Deutschen PIefke akzeptierten) wie der Chinese der einen anonymen Blog gegen seine Regierung oder auch lokale Firmen (inkl. Klarnamen der Verantwortlichen) betreibt.


Wenn du nun also immer noch das Bedürfnis hast, auf eigene Faust etwas gegen solche Firmen zu unternehmen, dann informiere dich am Besten vorher gut über die rechtlichen Grundlagen.


Und genau das habe ich hier gezeigt. Charsy hingegen stellt Behauptungen auf.
Ich habe auch nie behauptet dass man keinen rechtlichen Ärger bekommen kann, oder evtl. sogar Gesetze existieren die etwas eindeutig unter Strafe stellen (sicher nicht im "BGB").
Das bedeutet aber nicht (frag einen Juraprofessor, aber keinen Staatsanwalt oder Richter) dass sie deshalb legitim sind.
Das Attentat auf Hitler war auch eine Straftat.
Die Tatsache dass ich die Möglichkeiten der Anonymisierung hervorhebe zeigt doch klar, dass mir klar ist, dass man Ärger kriegen kann wenn man es nicht tut.


Und wieso hat Jemand der Absitzt automatisch "sein Ziel verfehlt"?
Da gibt es doch X Fälle, die gerade durch das absitzen bekannt wurden.
Eine Frau saß in den 70ern sogar eine Geldstrafe von 10 Mark ab. Die BILD berichtete groß darüber. Wer hat da wohl gewonnen?


Auch interessant:
http://www.youtube.com/watch?v=THGS2GaKdNY

Hier die Webseite von dem Typ ("Typ" ist hier absolut nicht negativ gemeint, solche Menschen brauchen wir): http://www.peanuts-opfer.de/
Er hat es zumindest die 5 Jahre die er es machen wollte, gemacht.

Charsy
Posts: 3
Joined: Sat 26. May 2012, 09:34

Re: Aufzeichnen, Identitäten ermitteln und veröffentlichen!

Post by Charsy » Mon 28. May 2012, 10:43

Warum mach ich mir eigentlich die Mühe? Es macht ja eh jeder was er will.

Eines aber noch. Ich finde es feige anonym irgendwelche Aktionen zu schieben. Auch das Attentat auf Hitler war nicht besonders Anonym. Liest du mal "Attentat vom 20. Juli 1944" im Wikipedia.

Wieso geht eigentlich die gemeine Masse (sonst schreibe ich sozial beleidigendere Bezeichnungen gegen Menschen die ihre Arbeit nur des Geldes wegen ausüben, und das völlig in Ordnung finden, und sich ihren "Lebenssinn" im Asi-Brutzelurlaub, "Familie", WE-Komasaufen usw. holen) immer davon aus, dass JEDER ein Angestellter ist (erschreckende bzw. traurige Angestelltenmentalität und akzeptanz minderwertiger Arbeit in Deutschland)?

Auf solche Beleidigungen und Herabwertungen von Menschen gehe ich gar nicht erst genauer ein, sonst würde ich nie fertig mit schreiben. Zudem ist das unter meinem Niveau. Du hast halt einfach deine vorgefestigte Klischee-Meinung, auf Grund deines Klischee-Denkens. "Alle Angestellten machen (so dein Wortlaut) Asi-Brutzelurlaub,saufen sich ins Koma und arbeiten eh nur des Geldes wegen."
Und für was sollen sie sonst arbeiten, wenn nicht des Geldes wegen? Warum arbeitest du denn? (Wenn du überhaupt schon/noch arbeitest) Wie machst du Urlaub? Gehst du nie auf Partys? Bevor du Menschen, die du nicht kennst, vorverurteilst, fass dich mal an deine eigene Nase. Nur weil jemand kein dickes Auto fährt, nicht die neueste Technik zu Hause rum stehen hat, nur weil er nicht selbstständig sondern angestellt ist, ist man kein schlechterer Mensch. (Und nur um dir ein Beispiel zu liefern: Ich bin Angestellt, mir macht mein Job Spaß. Ja ich mache ihn, weil ich Geld brauche, um etwas zu essen auf dem Tisch zu haben, der in der gemieteten Wohnung steht. Bei meinem Job ist es schwer zu sagen "ich mach ihn aus Ãœberzeugung". Aber ich bin Ãœberzeugt davon, das dieser Job wichtig ist, und es gut ist, das ich ihn mache. Im Urlaub gehe ich gerne Wandern, mir die Gegend ansehen, in der ich Urlaub mache, auf Städtereisen, oder Ähnliches. Ich fahre kein Auto, weil ich das Geld das ich dadurch spare, lieber in Dinge wie Urlaub oder andere Kleinigkeiten investiere.

Zum Glück sind nicht alle Menschen gleich! Mach du ruhig, wovon du überzeugt bist. Jedem das seine, ich reg mich da nicht drüber auf. Kostet einfach zu viel Kraft, die ich lieber in mein eigenes Leben investiere, als in das Leben anderer Menschen. Ich mache mir nicht mehr die Mühe, anderen sagen zu wollen, wie sie meiner Meinung nach zu leben und denken haben.

Das disqualifiziert Charsy jetzt aber vollends.
Disqualifiziert? Aus welchem Spiel? o0

Da Charsy ja Jurist ist,
Wann habe ich das behauptet? o0

Und ja, meine Güte! Ich habe mich im Gesetzbuch vergriffen. Oh wie furchtbar. Ein sich irrender Mensch! Welch Drama! Lass uns darauf herum hacken und ihn auslachen, wir haben ja keine anderen Probleme. -.-
Meinungsfreihet schön und gut. Ich wollte mich auf die Grundrechte eines jeden Menschen berufen. Und bevor du mir jetzt mit irgendwelchem neuen Shitstorm kommst. Ja, es ist gesetzlich weder legal noch legitim, was diese MENSCHEN da treiben. Und wenn du gegen sie vor gehen willst, versuch es mal bei der Bundesnetzagentur oder beim Verbraucherschutz. Diese Einrichtungen sind dafür da, das sie etwas gegen solche Machenschaften unternehmen. Auf legale und legitime Weise.
Und auch da gilt, die Masse macht den Unterschied. Je mehr Menschen eine Beschwerde einreichen, um so eher passiert was.

Und nun kannst du shitstormen wie du willst. Lach über mich, nimm meine Äußerungen auseinander, tu was du meinst nicht lassen zu können. Ich bin weg hier, da es scheinbar eh keinen Sinn hat, zu diskutieren. Schade, das man hier sofort aggressiv angegangen wird, statt eine konstruktive Unterhaltung zu führen. Unterhaltungen, bei denen man auf seine Fehler aufmerksam gemacht wird und nicht gleich abgewertet und vorverurteilt wird. Viel schlimmer noch ausgelacht wird.

Viel Spaß noch

Nendaz
Posts: 1
Joined: Wed 10. Apr 2013, 12:08

Re: Aufzeichnen, Identitäten ermitteln und veröffentlichen!

Post by Nendaz » Wed 10. Apr 2013, 12:25

Wenn nichts unternommen wird, gehen diese Kalamitäten weiter. Mal schauen, wer sich bei einer Veröffentlichung meldet! Diese Reaktion wieder im öffentlichen Sektor diskutieren lassen - z.B. Leserbriefe etc. oder im Internet auf den entspr. Seiten und Homepages. Je mehr der Fall öffentlich wird, umsomehr schaden sie dem Urheber solcher "gesetzlichen Gratwanderungen" die heutzutage, angesichts des "Klagestillstandes" der Opfer, immer mehr Salonfähig werden.
Solche Urheber wissen genau, dass die Anklagen für die Opfer zu Teuer, zu umständlich und zeitraubend sind. Sie hoffen allesamt auf eine Trefferquote von ca 10% bei den "Angerempelten". Zum Glück gibt' :D s Papierkorb, delete und abspeichern der betr. TF auf dem Apparat - so kann man bei Anruf gleich den Stopp-Knopf drücken. Und zum Schluss: auch im Gehirn die entsprechende Löschtaste vor dem Schlafen drücken - zum besseren Wohlbefinden. :lol:

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